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Timmendorfer Strand: Frau in Untersuchungshaft

Eine Frau wurde festgenommen, nachdem sie versucht haben soll, ihre Mutter zu strangulieren. Die Polizei stoppte die Tat und ordnete Untersuchungshaft an.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Samstagmorgen (22.06.2024) gab es in Timmendorfer Strand Berichten zufolge eine körperliche Auseinandersetzung zwischen früheren Partnern. Die Mutter der später Beschuldigten soll versucht haben, den Streit zu schlichten. Die Polizei soll eingegriffen haben, um zu verhindern, dass die Frau ihre Mutter würgt. Sie wurde festgenommen.

Wenig nach 11:00 Uhr am Samstagmorgen alarmierte ein 49-jähriger Ostholsteiner die Polizei, da seine Ex-Freundin ihn angeblich mit einem harten Gegenstand am Kopf getroffen haben soll. Die Polizei traf den Mann vor dem Haus an. Zunächst schien der 49-jährige keine Verletzungen zu haben, weshalb kein Rettungswagen gerufen wurde.

Die Beamten betraten dann das Haus, wo die 45-jährige Ex-Freundin des Ostholsteiners angeblich dabei war, ihre 76-jährige Mutter zu erwürgen, die zuvor den Streit schlichten wollte. Die Polizei konnte eingreifen und die Frau aus Timmendorf festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck ordnete das Amtsgericht Lübeck die Untersuchungshaft gegen die Beschuldigte an. Die Mutter wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Bezirkskriminalinspektion Lübeck und die Staatsanwaltschaft Lübeck haben Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Totschlags aufgenommen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 70, wobei nur 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24