Ein Jugendlicher verstarb nach einer Auseinandersetzung vor einem Supermarkt. Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt die Hintergründe.
Tödliche Gewalttat in Eckernförde

Eckernförde (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am gestrigen Abend, dem 11. März 2026, ereignete sich vor einem Supermarkt in der Sauersgangstraße in Eckernförde eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach Angaben von Zeugen entfernte sich anschließend ein Fahrzeug. An der Einsatzstelle wurden Blutspuren von Polizeikräften festgestellt. Es waren keine Personen mehr vor Ort.
Kurze Zeit später fanden Einsatzkräfte in der Schiefkoppelstraße einen schwer verletzten Jugendlichen. Sie leisteten Erste Hilfe und versuchten, den jungen Mann wiederzubeleben. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlag der Jugendliche seinen Verletzungen.
Bisher verlief die sofort eingeleitete Fahndung mit verschiedenen Streifenwagen nach dem beobachteten Fahrzeug und den Tatbeteiligten negativ.
Das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel und die Staatsanwaltschaft Kiel haben mit den Ermittlungen begonnen. Die Hintergründe und Umstände der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Aufgrund der intensiven Ermittlungen werden derzeit keine weiteren Informationen bekannt gegeben.
Personen, die Zeugenaussagen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431-160 33 33 bei der Kriminalpolizei Kiel zu melden.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








