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Tödlicher Unfall in Lübeck/St. Jürgen

Eine junge Frau wurde auf der Straße gefunden und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Am Freitag (16.01.2026) um 02.20 Uhr meldete ein Autofahrer eine verletzte Person auf der Berliner Allee im Stadtteil St. Jürgen. Die Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Verlassen des Unfallortes wurden von der Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck aufgenommen.

Um 02.20 Uhr fuhr ein 31-jähriger Lübecker in seinem Auto stadteinwärts auf der Berliner Allee. An der Kleingartenanlage sah der Fahrer eine Person auf der Straße liegen. Er hielt an und informierte sofort die Polizei.

Die Rettungskräfte und Polizisten fanden eine 23-jährige Frau mit lebensbedrohlichen Verletzungen vor, die ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die 23-jährige Verletzte aus St. Jürgen wurde mutmaßlich von einem unbekannten Fahrzeug angefahren und auf der Straße zurückgelassen, so erste Erkenntnisse.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Verlassen des Unfallortes.

Hinweise nimmt die Polizei unter der 0451/1310 entgegen.

Fragen zu dieser Medieninformation sind an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck zu richten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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