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Tödlicher Verkehrsunfall in Reinbek

Ein 62-jähriger Radfahrer verstarb nach Zusammenstoß mit einem Kradfahrer auf der Sachsenwaldstraße. Der Unfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

02.06.2026 | Bezirk Stormarn | 01.06.2026 – Reinbek

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

Am gestrigen Abend ereignete sich auf der L314 bei Reinbek ein tragischer Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 19-jähriger deutscher Motorradfahrer aus dem Bezirk Stormarn gegen 18:20 Uhr auf der Sachsenwaldstraße (L314) in Richtung Reinbek. Zur gleichen Zeit soll ein 62-jähriger Radfahrer den gemeinsamen Geh- und Radweg neben der Straße in derselben Richtung benutzt haben. Der Radfahrer aus dem Bezirk Herzogtum-Lauenburg soll dann die Straße in Richtung Wohltorf überquert haben. Dabei kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einer Kollision zwischen dem Motorrad- und dem Radfahrer auf der Straße. Bei dem Unfall zog sich der 62-Jährige schwerste Verletzungen zu, an denen er noch am Unfallort verstarb. Der Motorradfahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Im Zuge der Unfallaufnahme wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck ein Sachverständiger hinzugezogen, um den genauen Ablauf des Unfalls zu untersuchen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten beide beteiligten Fahrzeuge.

Die Sachsenwaldstraße war während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa 22.30 Uhr vollständig gesperrt.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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