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Tönning: Einbruch in Optikergeschäft, Verdächtiger in Untersuchungshaft

Die Polizei fand gestohlene Brillen bei einem 36-jährigen Deutschen im Schlosspark. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Tönning (ost)

Nach einem Einbruch in ein Optikergeschäft in Tönning in der Nacht zum Mittwoch (19.08.2026) wurden am nächsten Nachmittag bei einer Personenkontrolle im Schlosspark mehrere Brillen entdeckt, die dem Geschäft gehörten. Der Verdächtige wurde am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Um 04:00 Uhr in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Fensterscheibe des Optikergeschäfts eingeschlagen und eingebrochen. Dabei wurden auch Brillen gestohlen. Als die Polizei am frühen Morgen von einer Passantin alarmiert wurde, waren die Täter bereits geflohen.

Am Mittwochnachmittag überprüften Beamte der Polizeistation Tönning im Schlosspark einen 36-jährigen Deutschen, der der Polizei bekannt war, aus einem anderen Grund. Bei einer Durchsuchung fanden sie vier Brillen, die dem gestohlenen Gut aus dem Optikergeschäft zugeordnet werden konnten. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann gegen Bewährungs- und Meldeauflagen einer ausgesetzten Haft verstoßen hatte.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg ordnete daraufhin die vorläufige Festnahme an, um Untersuchungshaft zu beantragen. Der 36-jährige wurde am Donnerstag, den 20.08.2026, dem Amtsgericht Flensburg vorgeführt und anschließend inhaftiert.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 gab es 2675 aufgezeichnete Fälle, während es im Jahr 2023 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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