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Tötungsdelikt in Flensburg

Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Mord an einem 36-jährigen Mann in der Waldstraße. Ermittlungen zur Tat und den Hintergründen laufen weiter.

Foto: Depositphotos

Flensburg (ost)

Schon am Donnerstag, dem 05.02.2026, wurde in einer Wohnung in der unteren Waldstraße ein 36-jähriger Mann leblos aufgefunden. Die Situation deutet eindeutig auf ein Tötungsdelikt hin. Die Mordkommission untersucht seitdem den genauen Tathergang und die Hintergründe.

Am Donnerstagnachmittag (05.02.2026) gegen 14:30 Uhr alarmierten besorgte Anwohner die Polizei, da der Bewohner längere Zeit nicht gesehen worden war.

Nach einer ersten Bewertung durch die Polizeibeamten öffnete die Berufsfeuerwehr Flensburg die Wohnung. Dort entdeckten sie den 36-jährigen syrischen Bewohner Mahmoud C. leblos vor und stellten schwere Verletzungen fest, die auf äußere Gewalt hinwiesen.

Aus ermittlungstaktischen Gründen wird die Öffentlichkeit erst heute informiert.

Das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg bittet nun um Hinweise von Zeugen, die in den Wochen vor dem Auffinden verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Opfer Mahmoud C. gemacht haben. Diese werden gebeten, sich unter 0461-4840 oder per E-Mail unter k1.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.

Wir bitten um Verständnis, dass derzeit keine weiteren Informationen zu den genauen Umständen und Hintergründen der Tat veröffentlicht werden können. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, von denen 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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