Ein versuchtes Tötungsdelikt ereignete sich in einem Einkaufszentrum, bei dem der Geschädigte unverletzt blieb.
Tötungsdelikt in Neumünster

Neumünster (ost)
Am 25. Februar 2026 ereignete sich in Neumünster ein versuchtes Tötungsdelikt in der Innenstadt. Es gab keine Verletzten. Die Verdächtige wurde nach Anordnung der Behörden untergebracht.
Gestern Morgen gegen 11:30 Uhr ereignete sich innerhalb eines Einkaufszentrums am Gänsemarkt ein versuchtes Tötungsdelikt. Eine 46-jährige Frau, die an einer psychischen Erkrankung litt, stellte sich vor einen ihr unbekannten Mann und beleidigte ihn. Anschließend zog die Frau ein Küchenmesser und griff den Geschädigten in Brusthöhe an. Sie drohte weiterhin, ihn umbringen zu wollen. Aufgrund der festen Jacke des Geschädigten wurde die Klinge des Messers abgelenkt und der 57-jährige Mann blieb unverletzt.
Die deutsche Verdächtige wurde vor Ort von den eintreffenden Streifenwagen des 1. und 2. Polizeireviers Neumünster festgenommen. Aufgrund ihrer psychischen Erkrankung wurde sie ärztlich untersucht und anschließend nach behördlicher Anordnung untergebracht.
Da der Geschädigte noch einen offenen Haftbefehl hatte, wurde er in die JVA Neumünster gebracht.
Die Kriminalpolizei in Neumünster hat die Untersuchungen aufgenommen.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








