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Tötungsdelikt in Schackendorf: Haftbefehl erlassen

Ein 52-jähriger Mann wurde wegen Totschlags und versuchten Totschlags in Untersuchungshaft genommen, nachdem eine 51-jährige Frau getötet und ein 45-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Schackendorf (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Am gestrigen Morgen ereignete sich gegen 05:50 Uhr in Schackendorf ein Tötungsdelikt, bei dem eine 51-jährige Frau getötet wurde. Ein 45-jähriger Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 52-jährige Verdächtige floh zunächst vom Tatort, stellte sich jedoch später gegen 08 Uhr freiwillig auf einer Polizeiwache.

Heute Mittag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft der 52-jährige Mann dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Der Haftrichter folgte dem Antrag und ordnete Untersuchungshaft wegen Totschlags und versuchten Totschlags an. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24