Bei einem Einbruch in Trappenkamp wurden große Mengen Tabakwaren gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise zum grauen Audi A6.
Trappenkamp: Einbruch in Verkaufscontainer, Polizei sucht Zeugen

Trappenkamp (ost)
Am 01.02.2025 (Samstag) ereignete sich zwischen 23.10 Uhr und 23.35 Uhr ein Einbruch in einen Verkaufscontainer in der Gablonzer Straße. Das temporäre Geschäft wird derzeit aufgrund von Renovierungsarbeiten als alternative Lösung genutzt. Der entstandene Schaden wurde auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Um 23.10 Uhr wurde ein möglicher Einbruch durch einen Bewegungsalarm an eine beauftragte Sicherheitsfirma gemeldet. Ein Sicherheitsmitarbeiter vor Ort entdeckte bei seiner Ankunft am Tatort gegen 23.35 Uhr einen grauen Audi A6, der davonfuhr. Das Baujahr des Fahrzeugs wurde auf 2007-2009 geschätzt. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs könnte das Fahrzeug entweder als Tatfahrzeug oder die Insassen als potenzielle Zeugen in Frage kommen. Das Kennzeichen konnte nicht identifiziert werden. Der Sicherheitsmann ist unsicher, ob überhaupt ein Kennzeichen am Auto angebracht war.
Der Verkaufscontainer wurde mit zahlreichen Zigarettenschachteln, Zigarettenpackungen, Einweg-Shishas und vermutlich auch Lottoscheinen ausgeraubt. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall werden von der Kriminalpolizei Bad Segeberg durchgeführt. Die Polizei bittet um Hinweise von Personen, die verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit und am Tatort gemacht haben, sowie Informationen zu dem beschriebenen Audi A6 geben können. Hinweise können unter der Rufnummer 04551-884-0 gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 335 männlich und 45 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 382 männliche und 45 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








