Ein Mann wurde nach Einbruch in Friseursalon festgenommen. Zeugen verfolgten den Täter bis zur vorläufigen Festnahme durch Polizei.
Travemünde: Festnahme nach Einbruch

Lübeck (ost)
Am Sonntagabend, den 19.04.2026, ereignete sich in Lübeck Travemünde ein Einbruch in einen Friseursalon. Der Dieb zertrümmerte eine Scheibe und entkam mit einer Geldkassette aus dem Salon. Augenzeugen beobachteten dies und verfolgten den Dieb, bis die Polizei ihn vorläufig festnahm. Die Kriminalpolizei in Lübeck ermittelt gegen den Einwohner von Lübeck wegen des Verdachts auf einen besonders schweren Diebstahl.
Um 20.50 Uhr hörten Zeugen in der Kurgartenstraße einen lauten Knall. Sie sahen, wie ein Mann mit einer Geldkassette durch ein eingeschlagenes Fenster des Friseursalons flüchtete. Die Zeugen informierten die Polizei und verfolgten den Dieb, der mit einem Fahrrad entkam. Ein Zeuge schaffte es sogar, dem Dieb die Geldkassette wegzunehmen. Der 47-jährige Lübecker wurde von Polizeibeamten am Busbahnhof “Torstraße” angetroffen und vorläufig festgenommen.
Es stellte sich heraus, dass der Verdächtige betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,87 Promille. Daher wurde der Mann zur Entnahme einer Blutprobe zunächst zum 3. Polizeirevier und dann zur weiteren polizeilichen Untersuchung zur Kriminalpolizei in Lübeck gebracht.
Die Kriminalpolizei sicherte umfangreiche Spuren am Tatort. Die genaue Höhe des Sachschadens ist bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen zum Einbruch werden vom Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck durchgeführt. Außerdem leiteten Beamte des 3. Polizeireviers ein Verfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer gegen den Mann ein.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Einbruchsfälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 anstieg. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, davon 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








