Die Polizei führte zum Start der Travemünder Woche Messer- und Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden zwei Messer sichergestellt und mehrere Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Travemünde Woche: Messer- und Verkehrskontrollen

Lübeck (ost)
Zur Eröffnung der Travemünder Woche führten die Polizei und der Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck am Freitagabend (17.07.2026) gemeinsam mit Kräften der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei eine Kontrolle von Messern durch. Insgesamt wurden etwa 260 Personen überprüft. Bei der Kontrolle wurden zwei Messer entdeckt und beschlagnahmt.
Außerdem überprüften Beamte der Polizeidirektion Lübeck unter der Leitung des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz zusammen mit Mitarbeitern des kommunalen Ordnungsdienstes der Hansestadt Lübeck die Verkehrsteilnehmer auf ihre Fahrtüchtigkeit. Die Polizei leitete unter anderem vier Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr ein.
Um 21:00 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeidirektion Lübeck, der Bereitschaftspolizei und des Ordnungsdienstes der Hansestadt Lübeck am Rondell am Ende der Bertlingstraße etwa 260 Personen. Dabei wurden zwei Messer sichergestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Waffen, Messer und andere gefährliche Gegenstände sind grundsätzlich auf dem gesamten Veranstaltungsgelände, an den Bahnhöfen, in Bussen und Zügen nicht erlaubt. Deshalb werden während des gesamten Veranstaltungszeitraums weitere Kontrollen durchgeführt.
Zum Start der Travemünder Woche führten Beamte der Polizeidirektion Lübeck und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Hansestadt Lübeck außerdem zwischen 20:00 Uhr und 02:00 Uhr Verkehrskontrollen auf Fahrtüchtigkeit durch.
In den ersten drei Stunden fanden mobile Kontrollen in Travemünde statt. Ab 23:00 Uhr wurden Kontrollstellen im Steenkamp und im Gneversdorfer Weg eingerichtet.
Insgesamt wurden bei sieben Verkehrsteilnehmern Blutproben entnommen. Zwei Männer, die E-Scooter fuhren, stehen unter Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss. Bei einem besteht auch der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von THC und Alkohol. Zwei weitere Verdächtige sollen Pkw unter Alkoholeinfluss geführt haben. In einem der Pkw befand sich ein kleines Kind, der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen.
Ersten Informationen zufolge waren drei weitere Fahrer unter dem Einfluss von THC. Einer von ihnen war ein Fahranfänger, dessen Führerschein ebenfalls eingezogen wurde.
Die Polizei leitete vier Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verdachts auf THC-Überschreitung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Alkohol- und Cannabisverbot für Fahranfänger ein. Die Fahrer waren alle männlich und zwischen 18 und 57 Jahren alt.
Zusätzlich stellten die Beamten verschiedene Ordnungswidrigkeiten wie Gurtverstöße und unzureichendes Erste-Hilfe-Material fest. Es gab auch zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Den beiden Fahrern mit diesen Verstößen wurde die Weiterfahrt bis zum Nachweis einer Versicherung untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Die Anzahl der Getöteten betrug 34, die Schwerverletzten 611 und die Leichtverletzten 3.587.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








