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Tremsbüttel: Autobahn BAB 21 voll gesperrt

Ein LKW verliert Klärschlamm, verursacht Unfallgefahr. Reinigung dauert bis zum späten Nachmittag an.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

30. Juli 2024 | Kreis Stormarn – 30.07.2024 – Autobahn 21/ Bad Oldesloe

Früh am Morgen heute (30. Juli 2024, gegen 03:45 Uhr) wurde der Polizei eine große Verschmutzung auf der Straße gemeldet. Um zu reinigen, musste die Autobahn 21 zwischen Bad Oldesloe Nord und Tremsbüttel vollständig gesperrt werden. Die Sperrung ist noch in Kraft.

Bei der Untersuchung der gemeldeten Verschmutzung stellte sich heraus, dass diese bereits auf der Autobahn 21 an der Anschlussstelle Bad Oldesloe Nord begann und bis nach Bargteheide über die Anschlussstelle Tremsbüttel führte. Ein LKW mit offenem Kippanhänger hatte Klärschlamm geladen und einen Teil davon während der Fahrt verloren. Die Fahrbahnen waren stark verschmutzt und dadurch spiegelglatt. Da dies ein erhöhtes Unfallrisiko darstellt, musste die Autobahn für Reinigungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Zwischenzeitlich konnte die Sperrung zwischen den Bad Oldesloer Anschlussstellen aufgehoben werden. Die Sperrung von der AS Bad Oldesloe Süd bis zur AS Tremsbüttel dauert weiterhin an. Voraussichtlich wird die Fahrbahn erst am späten Nachmittag wieder freigegeben werden.

Der verantwortliche LKW-Fahrer wurde identifiziert, er hatte den Ladungsverlust selbst seinem Auftraggeber gemeldet, der daraufhin die Polizei informiert hat. Der Fahrer wird aufgrund unzureichender Ladungssicherung zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Sobald die Fahrbahn wieder frei ist, werden wir weiter berichten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% der Unfälle, also 382 Unfällen, vergleichsweise gering. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil der Unfälle aus, nämlich 83,33% oder 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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