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Trickdieb in Kiel gesucht

Ein 90-jähriger Kieler wurde Opfer eines Trickdiebstahls durch einen falschen Versicherungsmitarbeiter, der mit einem hohen Bargeldbetrag entkam.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Letzte Woche Montag wurde ein 90-jähriger Kieler Opfer eines Trickdiebstahls. Die Ermittlungen wurden vom Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion Kiel aufgenommen, das nach Zeuginnen und Zeugen sucht.

Am Morgen des 24.06.2024 erhielt der Geschädigte, der in einem Mehrfamilienhaus im Knooper Weg lebt, zwei Anrufe von der Sterbeversicherung seiner kürzlich verstorbenen Ehefrau. Im ersten Anruf erkundigte sich die Anruferin nach den finanziellen Verhältnissen des Mannes. Im zweiten Anruf gab sie an, dass kurz darauf ein Mitarbeiter der Versicherung vorbeikommen würde. Gegen 12:45 Uhr ließ der Geschädigte einen Mann in seine Wohnung, der sich als Mitarbeiter der Versicherung ausgab. Dieser forderte den Geschädigten auf, sein Bargeld zu holen und zu zählen. Anschließend wollte der Mitarbeiter das Geld ebenfalls zählen, woraufhin der 90-Jährige es ihm übergab. Plötzlich sprang der Täter auf, schubste den 90-Jährigen und flüchtete mit einem vierstelligen Bargeldbetrag. Die Polizei konnte ihn bei der Fahndung nicht mehr finden.

Der vermeintliche Versicherungsmitarbeiter soll etwa 170 cm groß sein, eine durchschnittliche Statur haben und keinen Bart tragen. Zur Tatzeit trug er braune Kleidung. Der Vorfall ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus im Knooper Weg in der Nähe der Einmündung zur Waitzstraße.

Das Kommissariat 12 sucht Zeuginnen und Zeugen, die den Mann gesehen haben oder weitere Informationen zum Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431 – 160 3333 zu melden. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

Pauline Vogler

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord gemeldet, von denen nur 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, wovon 56 Männer und 6 Frauen waren. 29 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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