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Trittau: Schwerverletzte nach Unfall im Begegnungsverkehr

Gestern Abend ereignete sich in Trittau ein Verkehrsunfall zwischen zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

27.05.2026 | Kreis Stormarn | 26.05.2026 – Trittau

Letzte Nacht gab es in Trittau einen Verkehrsunfall zwischen zwei beteiligten Autos. Bei dem Vorfall wurde eine Autofahrerin schwer verletzt.

Ein 45-jähriger deutscher Fahrer eines Ford Fiesta aus dem Kreis Stormarn soll gegen 17:55 Uhr die Gadebuscher Straße in Richtung Fun Park befahren haben. Aus bisher ungeklärter Ursache soll sie auf die Gegenfahrbahn geraten sein und dort mit einem entgegenkommenden Dacia Sandero kollidiert sein. Der 29-jährige Fahrer des Dacia aus Nordstormarn blieb unverletzt. Die 45-Jährige wurde sofort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme erhielten die Einsatzkräfte Hinweise auf eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit durch Medikamente bei der 45-Jährigen. Deshalb ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein der Frau.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei darauf hinweisen, dass bestimmte Medikamente die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen können. Viele Arzneimittel – wie Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel oder Mittel gegen Allergien – können das Reaktionsvermögen, die Konzentration und die Wahrnehmung erheblich beeinträchtigen. Selbst leichte Einschränkungen können im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Worauf Verkehrsteilnehmende achten sollten:

Das Lenken eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von fahruntauglichen Medikamenten kann den Tatbestand des §315c StGB – Gefährdung des Straßenverkehrs erfüllen. Neben empfindlichen Geld- oder Freiheitsstrafen drohen der Entzug der Fahrerlaubnis und versicherungsrechtliche Konsequenzen. Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, verantwortungsbewusst zu handeln und sich vor Fahrtantritt über mögliche Risiken ihrer Medikamente zu informieren. So kann jeder dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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