Am Mittwochvormittag rollte ein PKW samt Fahrerin nach einem missglückten Einparkversuch über die Parklücke hinaus in eine Böschung. Personen wurden nicht verletzt, Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Trotz missglücktem Einparkversuch: PKW rollt in Böschung

Lübeck (ost)
Am Mittwochmorgen (24.04.2024) fuhr ein Auto mit der Fahrerin anscheinend nach einem fehlgeschlagenen Einparkversuch auf einem Parkplatz in Lübeck St. Lorenz über die Parklücke hinaus in eine Böschung. Das Fahrzeug wurde durch einen Baum und Sträucher abgebremst und gelangte nicht auf die darunter liegenden Bahngleise. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zur Unfallursache begonnen.
Um 11:35 Uhr lenkte die 79-jährige Frau ihren Hyundai I20 die Posener Straße entlang und bog dann auf den Parkplatz eines benachbarten großen Bekleidungsgeschäfts ab. Anstatt in eine der ausgewählten Parklücken vorwärts einzuparken, fuhr die Lübeckerin geradeaus weiter. Das Auto rollte über einen hohen Bordstein und dann in eine dahinter liegende Böschung. Bevor die Frau mit ihrem Auto die gesamte Böschung hinunter zu den tiefer gelegenen Bahngleisen rollte, prallte der PKW gegen einen Baum und Büsche und wurde dadurch gestoppt.
Nach einer ersten Untersuchung durch die angerufenen Rettungskräfte blieb die 79-jährige Fahrerin unverletzt. Ihr Hyundai wurde jedoch im Bereich der Motorhaube und der Fahrzeugfront beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 6000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es kam zu keiner Beeinträchtigung des Zugverkehrs entlang der Böschung.
Die genaue Ursache des Unfalls wird nun von den Beamten des 2. Polizeireviers Lübeck untersucht. Es wird auch überprüft, ob der Unfall möglicherweise durch eine falsche Bedienung des Fahrzeugs oder durch unangepasste Geschwindigkeit auf dem Parkplatz verursacht wurde.
Kontakt:
Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach – Pressesprecher –
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 – 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Es gab 1.753 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,12% entspricht. 382 Unfälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,46% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 68.911 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 83,33% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








