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Trunkenheitsfahrt in Quickborn: Polizei sucht Zeugen

Ein Opel Kleintransporter mit überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern gefährdete Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn. Der betrunkene Fahrer wurde gestoppt und der Führerschein beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Quickborn (ost)

Am Montag (22. Dezember 2025) wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr ein Opel Kleintransporter mit Pinneberger Kennzeichen gemeldet, der von Quickborn kommend über Borstel-Hohenrade in Richtung BAB 23 mit auffällig überhöhter Geschwindigkeit in den Ortschaften und riskanten Überholmanövern unterwegs war. Der Fahrer des Fahrzeugs zeigte ein gefährliches Fahrverhalten, das dazu führte, dass andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn teils stark abbremsen oder auf den Seitenstreifen ausweichen mussten, um eine Kollision zu vermeiden.

Die polizeilichen Einsatzkräfte konnten den 50-jährigen deutschen Fahrer des Kleintransporters unverzüglich hinter der Anschlussstelle Elmshorn in der Straße Ramskamp stoppen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von mehr als 1,7 Promille. Daher wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes wurde nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe eingezogen.

Der 50-jährige Elmshorner muss sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss verantworten. Die Ermittlungen werden von der Polizeistation Rellingen durchgeführt.

Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung. Verkehrsteilnehmer, die die Fahrt des Beschuldigten beobachtet haben oder durch das riskante Fahrverhalten des Fahrers unmittelbar gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 04101 4980 oder direkt bei der Polizeistation in Rellingen abgegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.230, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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