Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Tumult auf Fehmarn: Aggressiver Radfahrer nach Trunkenheitsfahrt gestellt

Ein alkoholisierter Radfahrer zeigt sich aggressiv und bedrohlich gegenüber Ersthelfern, versucht Polizisten anzugreifen und landet schließlich im Polizeigewahrsam.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montagabend (15.04.2024) wurde auf Fehmarn ein betrunkener Radfahrer vermutlich verletzt. Er zeigte sich einer Frau gegenüber, die ihm helfen wollte, feindselig und bedrohlich. Als ein Krankenwagen eintraf, fuhr der Mann weg, wurde aber kurz darauf von der Polizei gestoppt. Dabei versuchte er, die Beamten anzugreifen. Schließlich landete der Inselbewohner in Polizeigewahrsam und es wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Kurz nach 19:00 Uhr am Montagabend wurde eine Polizeistreife der Polizeistation Fehmarn zur Unterstützung eines Krankenwagens nach Bojendorf geschickt. Ihr Ziel war es, einem vermeintlich gestürzten Radfahrer zu helfen. Dieser hatte zuvor einer 38-jährigen Ersthelferin gegenüber aggressiv und bedrohlich reagiert. Bevor der Rettungsdienst den Mann sehen konnte, war er bereits davongefahren.

Die Polizisten durchsuchten die Umgebung und trafen schließlich in Schlagsdorf auf den gesuchten 26-jährigen Fehmaraner. Dort hatte er laut bisherigen Informationen zwei Passantinnen verbal bedroht. Die Polizeibeamten kontrollierten den Mann, der während der Kontrolle versuchte, mit seinem Fahrrad zu fliehen. Schließlich brachten sie ihn zur Wache. Während der bisherigen Maßnahmen beleidigte und bedrohte der 26-Jährige die Polizisten fortlaufend. Auf dem Weg zur Wache leistete er außerdem Widerstand.

Aufgrund des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer wurde eine Blutprobe entnommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,12 Promille. Aufgrund der gezeigten Ausfallerscheinungen war nicht auszuschließen, dass der 26-Jährige auch andere Betäubungsmittel konsumiert haben könnte.

Nach Abschluss der Blutentnahme wurde der Mann von einer Streifenwagenbesatzung aus Heiligenhafen ins Gewahrsam nach Lübeck gebracht, wo er die Nacht zur Ausnüchterung verbrachte. Gegen den Inselbewohner wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, der Bedrohung, der Beleidigung und des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Kontakt:

Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel – Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

Hier geht es zur Originalquelle

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10.509 auf 9.931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9.190 auf 8.645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 1.576 im Jahr 2021 auf 1.664 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Es gab 1.753 schwere Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,12% entspricht. 382 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,46% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 68.911 Fälle, was 83,33% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24