Die Polizei beruhigte die Lage schnell. Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht, der Haupttatverdächtige vorläufig festgenommen.
Tumult in Wellingdorf: Mehrere Verletzte nach Auseinandersetzung

Kiel (ost)
Am Sonntagnachmittag gab es eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Wellingdorf. Die Polizei war schnell vor Ort und beruhigte die Situation. Vier Personen wurden in Krankenhäuser gebracht.
Wenig nach 17 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen bei der 110 und berichteten, dass sich mehrere Leute in einem Kleingarten in der Nähe von Wohldkoppel prügelten und mit Gegenständen warfen. Da etwa 50 Personen erwähnt wurden, schickte die Einsatzleitstelle mehrere Streifenwagen. Die Einsatzkräfte trafen etwa 15 Personen vor Ort an und konnten die Situation durch entschlossenes Handeln schnell beruhigen.
Vier Personen wurden aufgrund ihrer Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Der 19-jährige Hauptverdächtige wurde vorübergehend festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Gegen ihn und weitere Beteiligte wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Die eingesetzten Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass der 19-Jährige anscheinend vor dem Eintreffen der Polizei mehrere Personen mit einer vermutlich brennbaren Flüssigkeit übergossen hatte. Laut Zeugen hatte er jedoch weder versucht noch die Möglichkeit gehabt, diese Flüssigkeit in Brand zu setzen. Über die Hintergründe des vorangegangenen Streits können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.
Matthias Arends
Kontakt:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord gemeldet, von denen nur 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Zahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








