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Tungendorf: Raubüberfall auf Senior in Neumünster

Ein 86-jähriger Senior wurde Opfer eines Raubüberfalls in seinem Haus. Die Täter entwendeten einen höheren dreistelligen Bargeldbetrag.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 11.02.2026 wurde angeblich ein 86-jähriger Mann in seinem Haus in Neumünster Tungendorf Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei bittet um Hinweise.

Ein 86-jähriger Mann meldete sich auf der 1. Polizeistation in Neumünster und erstattete Anzeige wegen Raub.

Der Mann behauptete, dass am Abend des 11.02.2026, gegen 20:15 Uhr, an seiner Haustür im Norderdorfkamp geklingelt wurde. Nachdem er die Tür geöffnet hatte, betraten zwei Männer sein Haus ohne Erlaubnis. Einer der Täter durchsuchte das gesamte Haus, während der andere den Mann auf einem Stuhl bewachte. Nach einer Weile brachten sie den Mann ins Badezimmer und verließen das Haus.

Obwohl keine Gewalt angewendet wurde, fühlte sich der Mann durch das Verhalten und die Gesten der Täter sehr eingeschüchtert.

Die Täter wurden als schwarz gekleidet mit schwarzer Sturmhaube beschrieben. Außerdem sprachen sie gutes Deutsch. Sie waren etwa 15 Minuten im Haus und stahlen einen höheren dreistelligen Bargeldbetrag.

Die Kriminalpolizei in Neumünster hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am 11.02.2026 in den Abendstunden verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Norderdorfkamp in Neumünster gesehen? Hinweise bitte an die Polizei unter 04321-9450 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Räuberieraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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