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Turbulenter Nachmittag für Feuerwehr Kiel

Die Feuerwehr Kiel hatte einen anstrengenden Nachmittag mit zwei Einsätzen: ein Gefahrstoffunfall im Krankenhaus und ein Gefahrstoffaustritt auf einem Frachtschiff.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Um etwa 18:45 Uhr erhielt die Leitstelle Mitte eine Meldung über einen Gefahrstoffunfall in einem Patientenzimmer des Städtischen Krankenhauses. Sofort wurden Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache, des Löschzugs Gefahrgut der Freiwilligen Feuerwehr Kiel und des Führungsdienstes entsandt. Nach einer Erkundung konnten zwei verletzte Personen von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz aus dem Patientenzimmer gerettet werden. Die Patienten wurden sofort von den Krankenhausmitarbeitern auf anderen Stationen versorgt, so dass kein Transport durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst erforderlich war. Die Feuerwehr Kiel war mit etwa 35 Einsatzkräften vor Ort und führte anschließend Mess- und Lüftungsmaßnahmen im betroffenen Patientenzimmer durch. Nach etwa 60 Minuten verließen die letzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle. Der Einsatz führte zu Verkehrsbehinderungen in der unmittelbaren Umgebung.

Fast parallel zum Einsatz im städtischen Krankenhaus wurden weitere Feuerwehr- und Rettungskräfte in den Stadtteil Kiel – Friedrichsort alarmiert. Laut Angaben der Wasserschutzpolizei kam es an Bord eines Frachtschiffs im Rahmen einer routinemäßigen Ladungsbehandlung mit einem Pestizid zu einem Gefahrstoffaustritt. Mit Feuerwehrkräften wurden auf dem mittlerweile festgemachten Schiff und in den Aufbauten Messungen unter Atemschutz durchgeführt. Außerdem wurden die Lüftungsmaßnahmen der Schiffsbesatzung unterstützt. Es konnten nur noch Restmengen und Konzentrationen unterhalb der zulässigen Höchstwerte festgestellt werden. Die Feuerwehr Kiel überprüfte vorsorglich alle Besatzungsmitglieder ärztlich. Es standen ausreichend Rettungsmittel bereit, um bei Bedarf schnell Transporte in geeignete Kliniken durchzuführen. Durch das umsichtige Handeln der Besatzung konnten Verletzungen oder Personenschäden ausgeschlossen werden, so dass auch hier keine Transporte erforderlich waren. Etwa 20 Einsatzkräfte waren hier über mehrere Stunden im Einsatz.

Bei beiden Einsätzen machte die Feuerwehr keine Angaben zu den jeweiligen Ursachen oder zur Schadenhöhe. Die Untersuchungen zu den Unfallursachen werden von der (Wasserschutz-)Polizei durchgeführt. Weitere Informationen werden gegebenenfalls von den Pressestellen der jeweiligen Betreiber oder der Polizei veröffentlicht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigen insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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