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Überfall auf Fast-Food-Restaurant in Norderstedt

Maskierter Täter erbeutet Bargeld, Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest.

Foto: Depositphotos

Norderstedt (ost)

Am Freitag (04.09.2026) ereignete sich in der Berliner Allee in Norderstedt ein Raubüberfall auf ein Fast-Food-Restaurant. Ein bewaffneter und maskierter Täter betrat die Lokalität und erbeutete die Kasse mit dem Bargeld. Die Polizei konnte ihn und einen Komplizen daraufhin festnehmen.

Nach den bisherigen Informationen betrat der Räuber gegen 22:40 Uhr das Restaurant und forderte Geld. Anschließend flüchtete er mit der Tageseinnahme der Kasse.

Während der anschließenden Fahndung gelang es den Polizeikräften, mit Hilfe von Diensthunden und einem Polizeihubschrauber der Bundespolizei den 14-jährigen Täter und einen 20-jährigen Mittäter aus dem Kreis Segeberg (beide syrische Staatsbürger) festzunehmen. Bei ihnen wurden das gestohlene Geld und die Tatwaffe gefunden.

Die beiden wurden zunächst in das Polizeigewahrsam in Norderstedt gebracht. Dort trafen Kriminalbeamte des Kriminaldauerdienstes Pinneberg ein, um erste Ermittlungen durchzuführen. Die weiteren Untersuchungen wurden von der Ermittlungsgruppe Jugend der Kriminalpolizei Norderstedt übernommen, die auf die Bekämpfung von Jugendkriminalität spezialisiert ist. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel wurden beide Personen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Im Zuge des laufenden Strafverfahrens werden die Täter vor Gericht gestellt, um über ihre Tat zu entscheiden.

Die Kriminalpolizei Norderstedt bittet um Zeugenhinweise und fragt nach möglichen Beobachtungen von weiteren Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.

Hinweise werden unter der Rufnummer 040 / 52806-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an, wobei im Jahr 2023 insgesamt 74 Fälle registriert wurden, im Vergleich zu 70 Fällen im Jahr 2022. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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