Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Überfall auf Spielhalle in Kiel

Ein unbekannter Täter erbeutete Bargeld nachdem er eine Angestellte bedroht hatte. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Dienstagmorgen fand ein Raubüberfall auf eine Spielhalle im Stadtteil Südfriedhof statt. Der Täter erbeutete Bargeld und entkam unerkannt. Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen durch und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.

Laut einer 21-jährigen Angestellten betrat eine männliche Person gegen 04:30 Uhr die Spielhalle. Zu diesem Zeitpunkt waren keine anderen Personen anwesend. Nachdem die 21-Jährige dem Gast einen Spielautomaten freigeschaltet hatte, ging sie hinter die Theke, um das Geschirr zu spülen. Kurz darauf trat der Mann plötzlich an sie heran und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Anschließend flüchtete der Mann.

Die Geschädigte gab den Polizeibeamtinnen und -beamten gegenüber an, dass ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag aus der Kasse fehlte. Trotz einer sofortigen Fahndung, an der zahlreiche Streifenwagen beteiligt waren, konnte der Täter bisher nicht gefasst werden.

Die Frau beschrieb den männlichen Täter als etwa 180 cm groß und kräftig. Er soll zwischen 30 und 35 Jahre alt gewesen sein und blonde Haare gehabt haben. Er trug eine hellgrüne Jacke und hatte ein Smiley-Tattoo am Mittelfinger.

Das Kommissariat 13 der Kieler Kriminalpolizei führt die Ermittlungen wegen schweren Raubes und bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum Täter haben, sich zu melden. Hinweise werden unter 0431 / 160 3333 entgegengenommen.

Stephanie Lage

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24