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Überfall auf Tedi Markt in Mittelangeln

Zwei maskierte Täter verlangten nach Geschäftsschluss Einlass, flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung.

Foto: Depositphotos

Mittelangeln (ost)

Am Montagabend, dem 23.02.2026, ereignete sich zwischen 19:15 Uhr und 19:30 Uhr in der Mühlenstraße in Mittelangeln in der Nähe des Tedi-Marktes ein versuchter schwerer Raubüberfall.

Zwei Mitarbeiterinnen wurden nach Ladenschluss von zwei maskierten und mit einem Messer bewaffneten Tätern überfallen, als sie den Laden verließen, und aufgefordert, das Geschäft zu öffnen und sie hineinzulassen. Als die beiden Frauen dies verweigerten, flüchteten die Täter in eine unbekannte Richtung.

Die Beschreibung der Täter lautet wie folgt:

In derselben Nacht kam es zu einem Einbruch in das betroffene Geschäft und zu einem versuchten Einbruch in einen benachbarten Friseursalon. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht.

Die Kriminalpolizei Schleswig hat die Ermittlungen übernommen und bittet Personen, die relevante Informationen haben, sich zu melden.

Wer hat die Verdächtigen vor oder während des Raubüberfalls gesehen? Wer kann Angaben zur Fluchtrichtung machen? Wer hat Personen mit dieser Beschreibung am Abend des 23.02.2026 in Mittelangeln bemerkt?

Hinweise werden unter der Telefonnummer 04621-84311 oder per E-Mail an sg2.schleswig.kpst@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Davon waren 793 männlich, 101 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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