Am Sonntag Abend rückte die Feuerwehr Bad Segeberg zum ausgelaufenen Batterien aus. Schwefelsäure trat aus, ABC-Zug musste zur Hilfe gerufen werden.
Überkochte Batterien in Bad Segeberg

Bad Segeberg (ost)
Am Abend des vergangenen Sonntags wurde die Feuerwehr Bad Segeberg zum Einsatzstichwort „TH K X“ in den Gieselkamp gerufen. Berichten zufolge kam es zu einem Batterieaustritt.
Der Einsatzleiter André Prieß bestätigte die Situation vor Ort. Aufgrund der Hitze und Sonneneinstrahlung kam es zum Überkochen der Batterien. Dies führte dazu, dass Schwefelsäure austrat.
Es wurden daraufhin zwei Einsatzabschnitte gebildet. Der erste Abschnitt führte Erkundungsmaßnahmen durch und führte Messungen durch. Der zweite Abschnitt übernahm die Dekontamination des eingesetzten Teams.
Aufgrund der anhaltenden Hitze und Sonneneinstrahlung mussten die Batterien umgelagert werden. Aufgrund der großen Anzahl von insgesamt 61 Batterien wurde der ABC-Zug nachalarmiert.
Mit Unterstützung des ABC-Zuges wurden die beschädigten Batterien umgelagert und gesichert. Dabei wurde auch Unisafe, ein Bindemittel für unter anderem Schwefelsäure, verwendet. Aufgrund der Hitze trugen die Teams Kältewesten.
Die Umlagerung und Sicherung der Batterien dauerte etwa eine Stunde. Dabei waren mehrere Teams im Einsatz.
Nach etwa 5 Stunden konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Es gab keine Verletzten. Zu keiner Zeit bestand Gefahr für die Öffentlichkeit.
Im Einsatz waren:
Die Feuerwehr Bad Segeberg mit 6 Fahrzeugen und 30 Kameradinnen und Kameraden.
Der ABC-Zug des Kreises Segeberg mit
dem Rettungsdienst
der Polizei
Quelle: Presseportal








