Am Mittwoch kam es zu drei Wohnungseinbrüchen im Kreis. Die Polizei sucht Zeugen für die Vorfälle in Pinneberg, Rellingen und Uetersen.
Uetersen: Pinneberg – Wohnungseinbrüche im Kreis

Pinneberg (ost)
Am Mittwoch (30.10.2024) wurde zwischen 07.20 Uhr und 20.05 Uhr in der Straße ‚Großer Reitweg‘ in Pinneberg in eine Wohnung eingebrochen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein und durchsuchten danach die Schränke und Schubladen im Wohn- und Schlafzimmer. Nach ersten Erkenntnissen wurden ungefähr 100,- Euro Bargeld in 2-Euro-Münzen gestohlen.
Ein weiterer Einbruchsversuch ereignete sich am Mittwoch (30.10.2024) zwischen 14.50 Uhr und 18.10 Uhr im Ellerbeker Weg in Rellingen. Unbekannte Täter versuchten, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Obwohl sie gewaltsam Zugang zur Wohnung erlangten, betraten sie sie nach den ersten Ermittlungsergebnissen nicht. Es wurde also nichts gestohlen.
Auch am Mittwoch (30.10.2024) gab es einen versuchten Einbruch in Uetersen. Unbekannte Täter versuchten, in ein Einfamilienhaus im Pracherdamm einzudringen. Laut ersten Ermittlungen gelang es ihnen nicht, ins Haus zu gelangen, und sie verschwanden ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Tat ereignete sich zwischen 10.00 Uhr und 19.00 Uhr.
Die Kriminalpolizei in Pinneberg führt die Ermittlungen zu allen drei Fällen. Sachdienliche Hinweise von möglichen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an einem der Tatorte gemacht haben, werden unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wovon 520 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 427, wobei 382 männlich und 45 weiblich waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wovon 67 Männer und 10 Frauen waren. 28 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








