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Unfall im Bahnhof Neumünster

Lokführer bei Rangierunfall leicht verletzt, Züge verspätet oder ausgefallen

Foto: unsplash

Neumünster (ost)

Früh am Morgen um 03.15 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Vorfall beim Rangieren im Bahnhof Neumünster informiert. Es scheint, dass ein Lokführer während des Rangierens von einem vorbeifahrenden Güterzug erfasst wurde.

Umgehend wurden Bundespolizisten zur Unfallstelle geschickt. Bei den ersten Befragungen stellte sich heraus, dass der Lokführer eines Güterzuges versuchte, seine Lokomotive abzukoppeln. Normalerweise wird dies im Abstellbereich durchgeführt, jedoch wurde es aufgrund von Bauarbeiten im Bahnhofsbereich durchgeführt.

Es scheint, dass der 45-jährige Lokführer sich zu nah an das Hauptgleis begab und vom Lokführer eines vorbeifahrenden Güterzugs erkannt wurde, der sofort eine Schnellbremsung einleitete. Da der Güterzug nur langsam fuhr, wurde der Lokführer nur leicht im Gesicht und an den Armen verletzt.

Der alarmierte Rettungsdienst und der Notarzt kümmerten sich um den Mann, der dann ins Krankenhaus gebracht wurde.

Der Bahnhofsbereich war für die Maßnahmen von 03.00 bis 05.15 Uhr gesperrt.

Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr, zwei Rettungswagen, der Notarzt, der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Beamte der Bundespolizei.

15 Züge hatten Verspätungen, während 18 Züge ausfielen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,46% der Gesamtunfälle aus, was 382 Unfällen entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% der Gesamtunfälle, was 68.911 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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