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Unfall in Münsterdorf

Ein betrunkener Fahrer verursacht einen Unfall mit über 2 Promille und flüchtet zu Fuß, wird aber von Zeugen gestoppt. Er hatte keinen Führerschein und stand auch unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Münsterdorf (ost)

Am Montagabend hat der Fahrer eines Mopeds in Münsterdorf betrunken ein geparktes Auto gerammt. Über zwei Promille wurden beim Beschuldigten gemessen.

Nach aktuellen Informationen war der 42-jährige Mann mit seinem Motorrad auf der Deichstraße unterwegs und kam aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve von der Straße ab und prallte gegen einen Honda. Zuerst versuchte der Kremper zu fliehen, wurde jedoch von Zeugen gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,27 bei dem Mann. Außerdem behauptete der Beschuldigte, dass er unter dem Einfluss von Drogen stehe. Die Einsatzkräfte ordneten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe an und stellten das Moped sicher. Dieses war nicht zugelassen und nicht versichert.

Weil der Motorradfahrer auch keinen Führerschein besaß, muss er sich jetzt wegen mehrerer Vergehen verantworten, darunter Trunkenheit am Steuer, Fahrerflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

An dem Piaggio entstand ein Schaden in Höhe von ungefähr 450 Euro, die Reparaturkosten für das Auto dürften sich auf etwa 3.000 Euro belaufen.

Merle Neufeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10.509 auf 9.931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9.190 auf 8.645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, insgesamt waren es 1.753. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 382 Fällen registriert, was 0,46% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 68.911 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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