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Unfall mit Ostsee-Bimmelbahn in Niendorf/O., Großaufgebot an Rettungskräften

Am Mittwochnachmittag kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Bimmelbahn und VW-Transporter. Rettungswagen und Hubschrauber wurden alarmiert, aber nur leichte Verletzungen wurden festgestellt.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Mittwochnachmittag (31.07.2024) ereignete sich in Niendorf/Ostsee ein Zusammenstoß zwischen der Ostsee-Bimmelbahn und einem VW-Transporter. Da zunächst angenommen wurde, dass es viele Verletzte gab, wurden mehrere Rettungswagen und auch ein Rettungshubschrauber zum Unfallort geschickt.

Um 15:20 Uhr kam es im Paduaweg an der Kreuzung mit dem Panganiweg zu dem Vorfall. Nach bisherigen Informationen kollidierte ein VW-Transporter mit der Vorfahrt der Ostsee-Bimmelbahn. Zunächst wurde von mindestens 20 Verletzten berichtet, was zu einem großen Einsatz von Rettungs- und Einsatzkräften führte. Ein Hubschrauber wurde ebenfalls angefordert, konnte jedoch seinen Einsatz abbrechen.

Es stellte sich heraus, dass die meisten Fahrgäste der Attraktion den Unfallort bereits verlassen hatten. Der 35-jährige Fahrer der Bahn erlitt einen leichten Schock, konnte jedoch nach einer kurzen Untersuchung durch das Rettungsteam seine Fahrt fortsetzen. Es gab keine weiteren Verletzten. Der Schaden an der Lok wurde auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Die Bahn war nicht mehr betriebsbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Transporter belief sich auf etwa 5.000 Euro.

Der Kreuzungsbereich war während der Unfallaufnahme gesperrt. Die Polizeistation Timmendorfer Strand ermittelt nun gegen den 42-jährigen Fahrer des Lieferwagens aus Lübeck wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Es gab 382 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,46% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% oder 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Die Anzahl der Getöteten betrug 102, Schwerverletzte 1.947 und Leichtverletzte 12.627.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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