Ein 14-jähriger Radfahrer wurde von einem BMW-Fahrer angefahren, verletzt und der Autofahrer flüchtete anschließend. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Unfallflucht in Kaltenkirchen: BMW Fahrer gesucht

Kaltenkirchen (ost)
Am 01. September 2026 (Dienstag) ereignete sich in Kaltenkirchen an der Kreuzung Hamburger Straße/Friedenstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem 14-jährigen Radfahrer und einem PKW BMW. Der Fahrer des BMW soll bei Rot über die Ampel gefahren sein und dabei das Vorderrad des Fahrrades des Teenagers berührt haben. Der Junge fiel hin und verletzte sich dabei. Der Autofahrer fuhr danach weg.
Um 20:00 Uhr am Dienstagabend des 01. Septembers wollte ein 14-Jähriger aus Kaltenkirchen an der Ampelkreuzung Hamburger Straße/Friedenstraße auf der Seite der Hamburger Straße von der Friedenstraße kommend mit seinem Fahrrad die Hamburger Straße überqueren. Er wartete auf die grüne Ampel und fuhr los. Plötzlich kam von links ein dunkler BMW, der zu beschleunigen schien. Der Junge stieg vom Fahrrad ab und versuchte, zurück zum Gehweg zu gelangen.
Erst kurz vor dem Überweg bremste der BMW-Fahrer. Trotz eines möglichen Ausweichversuchs stieß das Auto gegen das Vorderrad des Jungen. Der Teenager stürzte und verletzte sich. Der BMW-Fahrer hielt kurz an und schaute aus dem Fenster, fuhr dann aber weiter. Eine Passantin kümmerte sich um den Jungen. Sie dürfte den Unfall beobachtet haben.
Der Fahrer des BMW mit Hamburger Kennzeichen trug eine schwarze Sweatjacke, ein grünes T-Shirt und einen schwarzen Bart.
Wer Informationen zum Fahrer oder zum BMW sowie zum Unfallgeschehen hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 04191-30880 oder per E-Mail an kaltenkirchen.pr@polizei.landsh.de mit dem Polizeirevier in Kaltenkirchen in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen verzeichnet, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








