Eine 53-jährige Frau wurde von einem 35-jährigen deutschen Tatverdächtigen angegriffen und verletzt, der als psychisch erkrankt identifiziert wurde.
Update zum Polizeieinsatz in Neumünster

Neumünster (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Neumünster
Wie gestern berichtet, ereignete sich am 15.09.2026 um 13:50 Uhr in der Goebenstraße in Neumünster ein Polizeieinsatz, bei dem eine 53-jährige Frau von einem 35-jährigen deutschen Verdächtigen mit einem Messer angegriffen und verletzt wurde.
Nach ersten Erkenntnissen stellte sich heraus, dass das 53-jährige Opfer zufällig ausgewählt wurde. Der 35-jährige Verdächtige ist eine Person mit psychischen Problemen, die die Frau zufällig auf der Straße angegriffen hat.
Der Verdächtige wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen und wird heute einem Richter vorgeführt. Der Vorwurf lautet auf versuchten Totschlag in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung mit dem Ziel der Unterbringung in der Ameos Klinik Neustadt.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Sönke Petersen, PD Neumünster
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








