Unbekannte Täter verursachten Schäden in der Innenstadt. Zwei Jugendliche wurden festgenommen, Verdacht auf Zusammenhang wird geprüft.
Vandalismus in Barmstedt, Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Barmstedt (ost)
In der Nacht vom Montag, den 27.07. auf Dienstag, den 28.07.2026, wurden von unbekannten Tätern verschiedene Straftaten begangen. Sie warfen einen Stein durch Fensterscheiben, kippten eine Mülltonne und ein Verkehrsschild um und rissen Blumen aus ihren Töpfen. Zwei Jugendliche wurden von der Polizei festgenommen. Es wird untersucht, ob sie mit den Taten in Verbindung gebracht werden können. Die Ermittler suchen nach Zeugen und weiteren Geschädigten.
Um 02:15 Uhr wurde eine 63-jährige Frau in der Mühlenstraße durch das Klirren einer Fensterscheibe in ihrer Wohnung geweckt. Sie hörte das Kichern von zwei jungen Männern und alarmierte die Polizei. Zwei Streifenwagen wurden geschickt und konnten einen 16- und einen 18-jährigen Barmstedter, beide deutsche Staatsbürger, in der Nähe finden. Sie werden verdächtigt, die Fensterscheibe der 63-Jährigen eingeworfen zu haben.
Während des Einsatzes entdeckten die Beamten weitere Schäden in der Mühlenstraße. Zwei Fenster im Obergeschoss eines Wohnhauses wurden zerstört, eine Mülltonne und ein temporäres Verkehrsschild wurden umgeworfen. Steine aus dem Gleisbett der nahe gelegenen AKN-Trasse wurden u.a. in der Straße Kuhberg und in der Marktstraße gefunden. Außerdem wurden Blumen auf dem Marktplatz aus ihren Töpfen gerissen und auf den Boden geworfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








