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Verbotene Gegenstände am Bahnhof Heide gefunden

Bundespolizisten stellen Waffen und Rauschgift bei zwei Personen sicher, die bei Kontrollen nervös reagierten.

Foto: Depositphotos

Heide (ost)

Am Freitagnachmittag hat eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof in Heide einen Mann kontrolliert, der beim Anblick der Beamten offensichtlich nervös war.

Bei der Durchsuchung stellte die Streife fest, warum der 20-Jährige so nervös war: Er hatte ein Springmesser, einen Teleskopschlagstock und eine geringe Menge Marihuana in seiner Bauchtasche.

Alle drei Gegenstände wurden von den Beamten konfisziert.

Der Mann wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz strafrechtlich verfolgt.

Nur eine Stunde später bemerkten die Bundespolizisten eine weitere männliche Person, die außerhalb der ausgewiesenen Raucherzone eine Zigarette rauchte. Die Streife kontrollierte und belehrte den Mann und stellte auch bei dieser Kontrolle fest, dass der 33-Jährige nervös wirkte.

Als sie fragten, ob er gefährliche oder verbotene Gegenstände bei sich trug, gab er an, Amphetamin (Betäubungsmittel) in seiner Jackentasche zu haben und holte mehrere Tütchen heraus.

Bei der weiteren Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem ein Schlagringmesser, ein Einhandmesser und in seiner Geldbörse eine blaue Dose mit einer betäubungsmittelähnlichen Substanz. (Siehe Bild) Er behauptete, dass es sich auch um Amphetamin handelt.

Auch diese Gegenstände wurden konfisziert und der 33-Jährige wird nun ebenfalls wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz / Melissa Münzel
Telefon: 0461 / 31 32 – 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10.509 auf 9.931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9.190 auf 8.645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

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