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Verdächtiger festgenommen nach Einbruch in Lübecker Innenstadt

Ein 38-Jähriger wurde mit Diebesgut in Tatortnähe festgenommen. Ihm werden zwei Taten vorgeworfen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag (19.05./20.05.24) ereignete sich in der Lübecker Innenstadt ein Einbruch in ein Geschäft für Haushaltsartikel. Der Verdächtige wurde noch am selben Abend in der Nähe des Tatorts festgenommen und hatte Diebesgut bei sich. Ihm werden zwei Straftaten vorgeworfen.

Um 02:00 Uhr morgens wurden mehrere Polizeiwagen zu einem Haushaltswarengeschäft in der Königstraße geschickt, da dort ein Einbruch vermutet wurde.

An dem genannten Geschäft fanden die Beamten eine zerstörte Schaufensterscheibe vor. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter nicht mehr im Gebäude, aber es fehlten offensichtlich Artikel aus der Auslage.

Zur gleichen Zeit wurde ein weiteres betroffenes Gebäude in der Königstraße entdeckt. Dort war ebenfalls eine Scheibe beschädigt, jedoch gelang es den Tätern nicht, in das Geschäft für Geschenkartikel einzudringen.

Während dieser beiden Vorfälle trafen zwei Polizisten des 3. Polizeireviers Lübeck auf dem Weg zu den Tatorten eine männliche Person in der Wahmstraße an und führten eine Kontrolle durch. Der 38-jährige Mann wirkte sehr gestresst und trug eine neue Küchenmaschine bei sich.

Die Küchengeräte konnten später eindeutig dem betroffenen Haushaltsgeschäft in der Königstraße zugeordnet werden. Nach Abschluss der notwendigen Ermittlungen wurde der Lübecker aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird jetzt in zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Kontakt:

Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle – Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2004
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 341 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022 leicht zurück. Von den Verdächtigen waren 293 männlich, 48 weiblich und 129 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – 23528.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, davon waren 80 männlich und 9 weiblich. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle gemeldet, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon waren 56 männlich und 6 weiblich. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Zahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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