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Verhaftung nach Raub mit Messer in Neumünster

Ein 31-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen, nachdem er eine Person verletzt und beraubt hatte. Haftbefehl wurde erlassen.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Gemeinsame Erklärung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Neumünster

Am 14.09.2026 hat es in Neumünster einen Raubüberfall mit einem Messer gegeben. Der Verdächtige wurde vor Ort von der Polizei festgenommen und am folgenden Tag dem Haftrichter vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde gegen ihn erlassen.

Am Montag, dem 14.09.2026, gegen 13 Uhr, wurden mehrere Polizeistreifen des 1. Polizeireviers Neumünster zur Anscharstraße geschickt. Zuvor wurde der Polizei gemeldet, dass sich dort ein Mann mit einem Messer aufhalte. Die Polizisten fanden im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses eine Person, auf die die Beschreibung des gemeldeten Mannes passte.

Nach Aussagen von Zeugen soll es zuvor in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses zu einem Streit zwischen drei Personen gekommen sein. Dabei soll ein 31-jähriger russischer Verdächtiger einen 31-jährigen Mann mit einem Messer an der Hand verletzt und ihm Bargeld gestohlen haben. Anschließend soll der Verdächtige einem 49-jährigen Mann sein Mobiltelefon unter Vorhalt eines Messers weggenommen haben.

Der Verdächtige wurde am 15.09.2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter vorgeführt. Nachdem gegen den Verdächtigen ein Haftbefehl erlassen wurde, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Constanze Becker, Pressesprecherin PD Neumünster Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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