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Verkehrskontrolle führt zu Drogenfund und Wohnungsdurchsuchung in Kiel

Einsatzkräfte fanden 200 Gramm Drogen im Fahrzeug und weitere Substanzen bei 26-Jährigem in Wohnung. Tatverdächtiger wird angezeigt.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Mittwochabend überprüften Beamte des 4. Polizeireviers ein Fahrzeug, das mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Dabei entdeckten die Beamten etwa 200 Gramm Drogen. Nach Anweisung der Staatsanwaltschaft durchsuchten sie anschließend auch die Wohnung des Verdächtigen.

Letzte Nacht bemerkte eine Streifenwagenbesatzung gegen 21:10 Uhr im Ostring einen Nissan Micra mit Rendsburger Kennzeichen, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Außerdem war ein Rücklicht des Fahrzeugs defekt. Während die Beamten dem Fahrzeug folgten, überfuhr es eine rote Ampel, woraufhin sie das Fahrzeug kontrollierten.

Während der Kontrolle bemerkten die Einsatzkräfte einen starken Geruch von Marihuana und fanden bei dem 26-jährigen Verdächtigen jeweils etwa 100 Gramm Cannabis und Amphetamine. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Einsatzkräfte daraufhin die Wohnung des Mannes, wo sie eine kleine Menge Drogen und Zubehör fanden, das auf Handel hindeutet.

Weil außerdem der Verdacht bestand, dass der Verdächtige unter dem Einfluss von Drogen gefahren war, entnahm ein Polizeiarzt eine Blutprobe. Der 26-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Er wird sich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Straßenverkehrsgesetz und die Straßenverkehrsordnung verantworten müssen.

Alina Kelbing

Kontakt:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle erfasst, wovon 10509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9190 Verdächtige, darunter 7938 Männer, 1252 Frauen und 1576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8645 Verdächtige, darunter 7470 Männer, 1175 Frauen und 1664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

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