E-Scooter-Fahrer unter Kokaineinfluss erwischt. Strafverfahren eingeleitet.
Verkehrskontrolle in Itzehoe

Itzehoe (ost)
Polizeibeamte des Reviers Itzehoe haben am Montagabend in Itzehoe einen E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Dabei stellten sie fest, dass der 31-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Kokain stand. Außerdem entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Beutel mit jeweils kleinen Mengen Kokain. Der Mann wird nun mit einem Strafverfahren und einem Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert.
Um 20:25 Uhr fand die Verkehrskontrolle in der Tilsiter Straße statt. Die Polizeibeamten bemerkten bei dem 31-jährigen deutschen Fahrer Anzeichen für den Konsum von Kokain. Zudem fanden sie mehrere Beutel mit jeweils kleinen Mengen Kokain und stellten diese sicher. Der 31-Jährige gab an, das Kokain kurz zuvor für den Eigenkonsum gekauft zu haben.
Die Beamten brachten den Mann zum Polizeirevier Itzehoe, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige freigelassen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Betäubungsmiteleinfluss ein.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass E-Scooter als Elektrokleinstfahrzeuge zu den Kraftfahrzeugen zählen. Für E-Scooter gelten somit die gleichen Alkohol- und Drogengrenzwerte wie für Autofahrer. Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fahren, gefährden sich und andere und müssen bei Überschreitung der Grenzwerte mit strafrechtlichen Konsequenzen und dem Entzug des Führerscheins rechnen.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wovon 9931 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, wobei 7470 männliche und 1175 weibliche Verdächtige waren. 1664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle verzeichnet, von denen 9644 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8326, wobei 7225 männlich und 1101 weiblich waren. 1795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








