Beamte kontrollierten einen VW Golf mit gestohlenen Kennzeichen und fanden Drogen bei dem Fahrer, dessen Freundin ohne Führerschein und mit gefälschten Kennzeichen unterwegs war.
Verkehrskontrolle in Wanderup: Mann fährt unter Drogeneinfluss und mit gestohlenen Autokennzeichen

Wanderup (ost)
Am Mittwoch (15.05.2024) haben Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn (Landespolizei, Bundespolizei, Zoll) in Wanderup einen VW Golf kontrolliert. Sowohl das Fahrzeug als auch der Fahrer waren den Beamten bereits bekannt. Vor zwei Wochen musste sich der Fahrer bereits einer Verkehrskontrolle unterziehen. Zu diesem Zeitpunkt waren dänische Kennzeichen am Auto angebracht, die nicht zum VW Golf gehörten. Der Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein.
Der auffällige VW Golf wurde gegen 19.00 Uhr in Wanderup entdeckt und überprüft. Dieses Mal waren deutsche Kennzeichen angebracht, die als gestohlen identifiziert wurden. Der 40-jährige Fahrer, dessen Führerschein wegen Verkehrsverstößen entzogen wurde, stand zudem unter dem Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen zu fahren. Eine Blutprobe wurde entnommen. Während der Entnahme äußerte der 40-Jährige, dass er wenig Zeit habe, da seine Freundin gleich mit ihrem eigenen Auto nach Hause komme.
Den Polizeibeamten war bekannt, dass der Führerschein der Freundin zur Einziehung ausgeschrieben war. Gegen 19:30 Uhr wurde die Freundin mit ihrem Ford Fiesta ebenfalls kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass am Ford Fiesta gefälschte Kennzeichen angebracht waren. Der Führerschein und die Kennzeichen wurden beschlagnahmt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Flensburg wurde die Wohnung des Paares durchsucht. Neben mehreren als gestohlen gemeldeten Kennzeichen fanden die Beamten 18 Cannabispflanzen und etwa 40 Gramm Amphetamin und stellten diese sicher.
Gegen die beiden wurden verschiedene Strafverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang in den Fallzahlen. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 9.190, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, von denen 9.931 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8.645, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








