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Verkehrskontrollen in Kiel; Polizei zieht Bilanz

Mehr als 100 Personen und Fahrzeuge überprüft, 47 Ordnungswidrigkeiten- und zwei Strafverfahren eingeleitet. Positive Resonanz der Verkehrsteilnehmer.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gestern gab es an verschiedenen Stellen im Kieler Stadtgebiet Verkehrskontrollen, bei denen der Schwerpunkt auf Radfahrern und Fahrern von Elektrokleinstfahrzeugen lag.

Am Dienstag zwischen 11:30 Uhr und 19:30 Uhr überprüfte der Brennpunktdienst des 2. Polizeireviers Kiel mehr als 100 Personen und Fahrzeuge bei mobilen und stationären Kontrollen. Stationäre Kontrollen wurden vorübergehend an der Ecke Sophienblatt / Herzog-Friedrich-Straße und am Holstenplatz / Schevenbrücke eingerichtet. Insgesamt leiteten die Beamten 47 Ordnungswidrigkeits- und zwei Strafverfahren ein. Bei zehn Fahrzeugführern wurde eine verbotene Handynutzung festgestellt, sieben Mal wurde das Rotlicht ignoriert, zwei Mal wurde der Gehweg unerlaubt benutzt und in einem Fall stand ein Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Gegen zwei Fahrzeugführer wurden Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Pflichtversicherungsgesetz erstattet. Außerdem leiteten die Beamten insgesamt 11 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Autofahrer ein, unter anderem wegen Gefährdung durch Vorfahrtsmissachtung. Die Polizeibeamten stoppten auch vier Fußgänger, die das Rotlicht missachteten, diese müssen mit einem Verwarngeld rechnen.

Die meisten Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger, bewerteten die Kontrolle positiv und begrüßten die polizeiliche Präsenz.

Die Dienststellen der Polizeidirektion Kiel werden auch in Zukunft ähnliche Kontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative zur Reduzierung von Unfällen mit Beteiligung von Radfahrern durchführen.

Stephanie Lage

Kontakt:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, von denen 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, von denen 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 70.510 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland darstellt.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, mit insgesamt 1.753 Unfällen. 382 Unfälle (0,46%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Im Jahr 2022 gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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