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Verkehrskontrollen in Kiel und Kreis Plön

Letzte Woche fanden Verkehrskontrollen in Kiel und Kreis Plön statt. Bei mehr als der Hälfte der Lkw gab es Beanstandungen.

Foto: Depositphotos

Kiel / Kreis Plön (ost)

In der vergangenen Woche wurden in Kiel und im Kreis Plön mehrere Verkehrskontrollen im Rahmen der ROADPOL-Woche durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Güterverkehr. Bei über der Hälfte der kontrollierten Lastwagen wurden Mängel festgestellt.

Vom 09.-15. Februar 2026 wurden insgesamt 140 Fahrzeuge an verschiedenen Standorten in Kiel und im Kreis Plön kontrolliert.

Bei der Überprüfung von 42 hauptsächlich in Deutschland zugelassenen Lastwagen beanstandeten die Einsatzkräfte mehr als die Hälfte der Fahrzeuge. Hauptverstöße waren die falsche Nutzung des Tachographen (Gerät zur Aufzeichnung von Lenk- und Ruhezeiten sowie Geschwindigkeit), Verstöße gegen Sozialvorschriften (Pausen- und Ruhezeiten), technische Mängel und fehlende Fahrzeugdokumente. In fünf Fällen musste die Weiterfahrt aufgrund von technischen Mängeln, Überladung oder unsicherer Ladung untersagt werden.

Bei einer weiteren Kontrolle wurden 98 Personenwagen überprüft. Dabei stellten die Beamten fest, dass drei Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten. In drei weiteren Fällen gab es Hinweise darauf, dass die Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten standen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Die Polizeidirektion Kiel wird auch in Zukunft Verkehrskontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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