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Verkehrskontrollen in Kiel und Kreis Plön

In Kiel und im Kreis Plön fanden Verkehrskontrollen im Rahmen der ROADPOL-Woche statt. Dabei wurden 1270 Verstöße festgestellt, hauptsächlich im Bereich der Verwarngelder.

Foto: unsplash

Kiel / Kreis Plön (ost)

In der vergangenen Woche wurden in Kiel und im Kreis Plön mehrere Verkehrskontrollen im Rahmen der ROADPOL-Woche durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Überwachung der Geschwindigkeit.

Von 13. bis 19. April 2026 überprüften die Polizeibeamten an verschiedenen Orten in Kiel und im Kreis Plön die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeiten innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften. Insgesamt wurden 1270 Verstöße festgestellt, wobei die meisten Verstöße im Bereich der Verwarnungen (bis 55 Euro) lagen.

In etwa 340 Fällen wurden die Fahrer deutlich zu schnell erwischt, was nun ein Bußgeldverfahren (ab 60 Euro und mehr) nach sich zieht.

Bei den Kontrollen wurden neben den üblichen stationären Blitzern und Laserhandmessgeräten auch spezielle Geräte eingesetzt, um motorisierte Zweiradfahrer zu überwachen. Diese Anlagen machen zusätzlich Aufnahmen von hinten, um die Kennzeichen von Motorradfahrern und anderen motorisierten Zweirädern zu erfassen.

In zwei Fällen wurde die Höchstgeschwindigkeit um mehr als das Doppelte überschritten. Beide Fälle ereigneten sich in Großbarkau im Kreis Plön, wo die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h beträgt. Ein Motorradfahrer wurde mit 113 km/h erwischt und muss mit einer Strafe von 700 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. Eine Autofahrerin wurde mit 107 km/h erwischt, also mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Die Beamten leiteten ein Bußgeldverfahren ein. Die Fahrerin erwartet eine Strafe von 560 Euro, zwei Punkten und einem zweimonatigen Fahrverbot.

Nicht angepasste oder zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Die Polizeidirektion Kiel wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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