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Verkehrskontrollen in Kiel und Plön

Einsatzkräfte führen verstärkt Kontrollen durch, diverse Verstöße festgestellt.

Foto: Depositphotos

Kiel / Kreis Plön (ost)

In dieser Woche führten Polizeikräfte der Polizeidirektion Kiel verstärkt Verkehrskontrollen in Kiel und im Landkreis Plön durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen. Dabei wurden verschiedene Verstöße festgestellt.

Am Montag kontrollierte das 2. Polizeirevier zwischen 13:00 und 19:00 Uhr den Verkehr am Kieler Rathausplatz. Der Schwerpunkt lag auf der Einhaltung der Gurtpflicht und dem Verbot der Nutzung von Mobiltelefonen. Dabei wurde festgestellt, dass neun Fahrzeugführer ohne Sicherheitsgurt in ihren Autos unterwegs waren.

Ein anderer Autofahrer transportierte ein dreijähriges Kind ohne jegliche Sicherung. Das Kind saß weder in einem vorgeschriebenen Kindersitz noch war es angeschnallt. Der Fahrer erwartet ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt. Neun weitere Fahrer benutzten Mobiltelefone und müssen mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt rechnen. Die Polizeikräfte stellten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus.

An drei Fahrzeugen wurden technische Mängel festgestellt und Kontrollberichte angefertigt. Zwei weitere stationäre Verkehrskontrollen fanden am Montag in Ascheberg im Kreis Plön statt. Am Vormittag kontrollierte das Polizeirevier Plön in Ascheberg an der Bundesstraße 430 in der Straße Vogelsang.

Zwischen 12:00 und 15:00 Uhr verlagerten sich die Kontrollen auf die Bundesstraße 76 im Bereich des Parkplatzes Fegetasche. Insgesamt wurden rund 120 Fahrzeuge überprüft. Fünf Fahrer benutzten ihre Mobiltelefone während der Fahrt, vier weitere waren nicht angeschnallt. Achtzehn Fahrer erhielten Kontrollberichte, da sie keine Verbandskästen mitführten oder das Erste-Hilfe-Material abgelaufen war.

Die Betroffenen sind nun aufgefordert, ihre Fahrzeuge mit entsprechenden Verbandskästen auszustatten und dies innerhalb weniger Tage bei einer Polizeidienststelle nachzuweisen. Andernfalls droht ein Verwarngeld von zehn Euro. In zwei Fällen waren Fahrzeugnutzer ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Die Polizei stoppte auch einen E-Scooter, der nicht versichert war. Entsprechende Anzeigen wurden erstellt und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Am Dienstag, dem 22. September 2026, kontrollierte die Polizeistation Wankendorf zwischen 12:00 und 18:00 Uhr rund 50 Fahrzeuge in Ruhwinkel und Stolpe. 15 Fahrer erhielten Kontrollberichte wegen technischer Mängel. Nur ein Fahrer war nicht angeschnallt und erhält ein Verwarngeld von 30 Euro.

Die Polizei stoppte auch einen Fahrer, der um 13:45 Uhr keinen Führerschein vorlegen konnte. Es ergab sich der Verdacht, dass der 23-Jährige das Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren haben könnte. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe und entsprechende Anzeigen wurden erstellt. Es stellte sich heraus, dass dem Mann die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war, da er bereits einmal unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (85,13%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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