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Verkehrskontrollen in KielKreis Plön

Die Polizei führte eine Roadpol Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt „2-Wheeler“ durch, bei der 321 Verstöße festgestellt wurden.

Foto: Depositphotos

Kiel / Kreis Plön (ost)

Zwischen dem 01.06. und 07.06.2026 führten Polizeikräfte der Kiel Police Department verstärkte Verkehrskontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich durch.

Während der Roadpol-Kontrollwochen finden mehrmals im Jahr Verkehrskontrollen mit verschiedenen Schwerpunkten statt. Letzte Woche war das europaweit abgestimmte Thema „2-Wheeler“, also die Überwachung von Zweirädern wie Motorrädern, Fahrrädern oder E-Scootern.

Insgesamt wurden 789 Fahrzeuge kontrolliert und dabei wurden 321 Verstöße festgestellt. Die Polizeikräfte konnten 155 Fälle von falscher Straßenbenutzung feststellen. Ein Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Polizistinnen und Polizisten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Neben der Bestrafung von Verkehrsverstößen führten die Einsatzkräfte viele Gespräche, um die Verkehrsteilnehmer über die Gefahren aufzuklären, die durch falsche Straßenbenutzung im Verkehr entstehen können.

Falsche Straßenbenutzung ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit E-Scootern und Fahrrädern. Bei über einem Drittel der Verkehrsunfälle ist dies der Grund.

Unabhängig von zukünftigen Roadpol-Kontrollen werden die Polizeidienststellen der Kiel Police Department auch weiterhin ähnliche Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Niklas Frederik Möller

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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