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Verkehrssicherheitsbericht 2025 in Flensburg veröffentlicht

Die Polizeidirektion Flensburg hat den Verkehrssicherheitsbericht 2025 für die Stadt Flensburg veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über das Verkehrsunfallgeschehen des Jahres 2025 im Vergleich zu den Vorjahren.

Foto: Depositphotos

Flensburg (ost)

Der Bericht über die Verkehrssicherheit 2025 in Flensburg wurde von der Polizeidirektion Flensburg veröffentlicht. Darin wird das Verkehrsunfallgeschehen des Jahres 2025 im Vergleich zu den Vorjahren analysiert. Die Auswertung konzentrierte sich auf die Art der Verkehrsbeteiligung und die Risikogruppen.

Die Polizei wertet kontinuierlich das Verkehrsunfallgeschehen aus, um Unfallschwerpunkte rechtzeitig erkennen zu können und mit den Straßenverkehrsbehörden sowie dem Landesbetrieb Verkehr zusammenzuarbeiten, um notwendige Lösungen zu erarbeiten.

Im Jahr 2025 gab es in Flensburg im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Verkehrsunfälle um 5 %. Die Anzahl sank von 2.915 auf 2.770. Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden stieg von 390 auf 400 im Jahr 2025. Der Anteil der Unfälle mit Verletzten am Gesamtunfallgeschehen beträgt in Flensburg 13 %.

Die Anzahl der aufnahmepflichtigen Verkehrsunfälle stieg insgesamt von 539 auf 545. Das entspricht einem Anstieg von 1,1 %. Neben den Unfällen mit Personenschaden gehören auch Unfälle, die bedeutende Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten zur Ursache haben, dazu. Mit 82 % (2.473) wurden nach wie vor die aufnahmefreien Unfälle der Kategorie S3 am häufigsten erfasst. Die Unfallzahlen im Bereich der Ursachen Alkohol und Drogen sind deutlich gestiegen, vor allem im Bereich Alkohol. Hier wurde ein Anstieg von 22 auf 47 Unfälle verzeichnet.

Der detaillierte Verkehrssicherheitsbericht steht zum Download bereit:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Flensburg/flensburg_index

Für Fragen steht Ihnen Herr Meemken, Leiter des Sachgebiets 1.3, am Montag (11.05.2026) von 10.00 bis 12.00 Uhr telefonisch unter 0461-4842130 oder per E-Mail unter sg13.flensburg.pd@polizei.landsh.de zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9931 auf 9644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8645 auf 8326, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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