Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrsunfall auf B 4 bei Quickborn

Mercedes überschlägt sich bei winterlichen Straßenverhältnissen, Personen unverletzt. Polizei erinnert an Winterreifenpflicht.

Foto: Depositphotos

Quickborn (ost)

Heute Morgen (13.02.2025) ereignete sich gegen 09:25 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 zwischen Bilsen und Quickborn, bei dem ein Mercedes von der Straße abkam und sich überschlug. Die Polizei erinnert daran, dass Winterreifen bei winterglatten Straßen obligatorisch sind.

Gemäß den bisherigen Informationen fuhr eine 29-jährige Elmshornerin mit ihrem Mercedes C-Klasse auf der B 4 in Richtung Süden und geriet in der Nähe der Barmstedter Straße nach rechts von der Straße ab. Die beiden Frauen im Auto blieben unverletzt.

Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf 15.000 Euro geschätzt.

Die B 4 musste für die Bergungsarbeiten bis etwa 10:15 Uhr vollständig gesperrt werden.

An dem Unfallfahrzeug wurde trotz winterglatter Straßen eine nicht den Vorschriften entsprechende Bereifung festgestellt. Die Polizei weist darauf hin, dass bei Schneeglätte Winterreifen obligatorisch sind. Die Fahrzeuge müssen mit Reifen ausgestattet sein, die das sogenannte „Alpine-Symbol“ tragen. Eine alleinige „M+S-Kennzeichnung“ ist seit dem letzten Jahr nicht mehr ausreichend.

Die Fahrerin muss nun mit einem Bußgeld von 120 Euro und einem Punkt rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24