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Verkehrsunfall auf der A25 bei Escheburg

Zwei PKW kollidieren im Kreuzungsbereich, beide Fahrer erleiden leichte Verletzungen. Einsatzkräfte sperren die Straße ab, Ermittlungen wegen fehlender Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

29.05.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 28.05.2026 – A25 / Escheburg

Am Donnerstagabend gab es einen Verkehrsunfall zwischen zwei Autos an der Kreuzung der A 25 und der B404 bei Escheburg. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen.

Am 28.05. gegen 22:40 Uhr soll ein 56-jähriger Türke aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg mit einem Fiat auf der A25 in Richtung Geesthacht gefahren sein. Er plante, die A25 geradeaus auf die B404 in Richtung Geesthacht zu verlassen. Gleichzeitig soll eine 19-jährige VW-Fahrerin, ebenfalls aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg, die Lüneburger Straße (B404) in Richtung Autobahn befahren haben und geplant haben, an der Kreuzung B404/A25 nach links auf die A25 abzubiegen. Dafür hielt sie an der für sie zunächst roten Ampel an. Als die Ampel auf grün wechselte, setzte die Frau ihr Fahrzeug wieder in Bewegung. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Fiat-Fahrer bei für ihn roter Ampel in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zur Kollision der beiden Autos, wobei beide Fahrer leichte Verletzungen erlitten. Die alarmierten Rettungswagen brachten die beiden Leichtverletzten in umliegende Krankenhäuser. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sperrten die Einsatzkräfte den Kreuzungsbereich zeitweise vollständig ab. Der Sachschaden dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand im unteren fünfstelligen Bereich liegen.

Während der Unfallaufnahme erhielten die Polizisten Hinweise darauf, dass der 56-Jährige möglicherweise nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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