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Verkehrsunfall auf Fehmarnsundbrücke

Eine 35-jährige Ostholsteinerin verursachte betrunken einen Unfall auf der Fehmarnsundbrücke. Die Polizei stellte Alkoholeinfluss fest und ordnete eine Blutprobe an.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montagabend (12.08.2024) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Fehmarnsundbrücke. Die Fahrerin eines Autos fuhr allein auf eine Baustellenabsicherung auf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass die Frau unter Alkoholeinfluss stand.

Um 22:00 Uhr fuhr eine Frau aus Ostholstein auf der Bundesstraße 207 in Richtung Fehmarn. Auf der Fehmarnsundbrücke kam die 35-jährige Fahrerin nach rechts von der Straße ab und fuhr mit ihrem Kia gegen die Baustellenabsicherung. Dadurch wurde das Fahrzeug mit dem rechten Hinterrad auf der Betonleitwand verkeilt. Die Frau blieb unverletzt.

Die Polizisten der Polizeistation Fehmarn kamen zum Unfallort und bemerkten beim Aufnehmen des Unfalls Atemalkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest bei der Fahrerin ergab einen Wert von 1,33 Promille.

Aufgrund des Alkoholkonsums ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe bei der Fahrerin an und nahmen ihren Führerschein in Beschlagnahme.

Am Auto entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.

Die 35-jährige Fahrerin muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, von denen 10.509 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 9.190, wovon 7.938 männlich und 1.252 weiblich waren. 1.576 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle gemeldet, von denen 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 8.645, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 70.510 Drogenfälle registriert, die höchste Anzahl in ganz Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen oder 0,46% vertreten. Der Großteil der Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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