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Verkehrsunfall bei Kirchnüchel

Drei Personen verletzt, L178 eine Stunde gesperrt, Schadenshöhe im fünfstelligen Bereich.

Foto: Depositphotos

Kreis Plön (ost)

Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Landesstraße178 (L178) in der Nähe von Kirchnüchel ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Ein Rettungshubschrauber brachte eine schwer verletzte Person in ein Krankenhaus. Die L178 war für etwa eine Stunde im Bereich der Unfallstelle gesperrt.

Der Unfall passierte gegen 14:20 Uhr. Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein Auto von Nüchel kommend auf der L163 in Richtung L178 und wollte nach links auf die L178 abbiegen. Ein Lastwagen fuhr von Kirchnüchel kommend auf der L178 in Richtung Schönwalde am Bungsberg. Im Einmündungsbereich L178 / L163 kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Nach dem Zusammenstoß war die Autofahrerin zunächst in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Freiwilligen Feuerwehren Kletkamp, Kirchnüchel, Lütjenburg und Kaköhl Blekendorf wurden alarmiert. Die Feuerwehrleute befreiten die 45-jährige Frau aus ihrem Auto. Sie wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die 17-jährige Beifahrerin des Autos und der 53-jährige Lastwagenfahrer wurden leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L178 im Bereich der Unfallstelle für etwa eine Stunde gesperrt. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden dürfte im unteren fünfstelligen Bereich liegen.

Die Einsatzkräfte der Polizeistation Lütjenburg führten die Unfallaufnahme durch. Gegen 15:50 Uhr waren die Maßnahmen am Unfallort abgeschlossen und die Sperrung konnte aufgehoben werden.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was einem Anteil von 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 292, was 0,89% der Gesamtunfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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