Neun Verletzte nach Zusammenstoß von Kleinbus und VW ID3, Rettungskräfte im Einsatz
Verkehrsunfall in Groß Kummerfeld

Groß Kummerfeld (ost)
Heute Morgen ereignete sich (23.09.2026) in Groß Kummerfeld an der Kreuzung Hauptstraße/Birkenallee ein schwerer Verkehrsunfall. Ein VW ID3-Fahrer wollte aus der Birkenallee kommend nach links in die Störstraße abbiegen und stieß dabei frontal gegen die Seite eines voll besetzten Ford Transit, der von der Hauptstraße kam und Vorfahrt hatte. Der Transporter kippte daraufhin um. Alle Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Frühmorgens gegen 08:00 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann in Groß Kummerfeld mit seinem Ford Transit von der Hauptstraße in Richtung Störstraße. Der Kleinbus war mit 8 weiteren Insassen besetzt, darunter fünf Frauen im Alter von 20 bis 47 Jahren und drei Männer zwischen 20 und 51 Jahren. Die neun Mitarbeiter eines Personaldienstleisters waren auf dem Weg zur Arbeit.
Gleichzeitig bog ein 37-jähriger Deutscher aus dem Kreis Segeberg mit seinem VW ID 3 aus der Birkenallee kommend in den Kreuzungsbereich ein, um nach links in die Störstraße abzubiegen. Aus bisher ungeklärter Ursache prallte er frontal gegen die Seite des Fords, der daraufhin umkippte. Aufgrund der Vielzahl von Verletzten wurden fünf Rettungswagen, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt, ein organisatorischer Leiter und vier Feuerwehrfahrzeuge zum Unfallort geschickt. Die Polizei war mit drei Streifenwagen vor Ort.
Die Insassen des Kleinbusses wurden von den Rettungskräften aus dem Fahrzeug befreit und mit Verdacht auf leichte Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des VW ID3 blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.
Aufgrund der Vielzahl von Verletzten und des unklaren Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Dieser ist nun mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt, um die Unfallursache zu klären. Die Polizei beschlagnahmte die beiden Fahrzeuge, die dann abgeschleppt wurden.
Der Kreuzungsbereich und die zuführenden Straßen waren für etwa drei Stunden wegen der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten gesperrt. Der 37-jährige Fahrer des ID3 muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.230, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








