Am vergangenen Freitag ereignete sich auf der B 206 ein Unfall zwischen drei Fahrzeugen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Verkehrsunfall in Kellinghusen

Kellinghusen (ost)
Letzten Freitag ereignete sich auf der B 206 in Kellinghusen ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Es stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher unter dem Einfluss von Drogen stand. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
Um 09.40 Uhr fuhren drei Fahrzeuge hintereinander zwischen der Abzweigung Breitenberger Straße und dem Kreisverkehr Mühlenbeker Straße. Der hintere Wagen, ein Renault Van, fuhr kurz hinter dem Dacia vor ihm auf. Dann überholte der Unfallfahrer das gerammte Auto der 64-Jährigen und auch das erste Fahrzeug, einen Sprinter. Der Sprinter-Fahrer, ein 29-Jähriger, fuhr vor dem Beschuldigten, der ihm schließlich ebenfalls auffuhr. Alle Beteiligten kamen schließlich zum Stillstand und der 29-Jährige nahm dem Renault-Insassen vorsorglich die Autoschlüssel ab. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Beschuldigte unter dem Einfluss von verschiedenen Rauschmitteln stand. Die Einsatzkräfte ordneten die Entnahme einer Blutprobe bei dem 26-Jährigen an, die ein Arzt im Itzehoer Klinikum durchführte.
Die betroffene Frau wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, der Sprinter-Insasse und sein Begleiter erlitten Schmerzen und planten, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der Gesamtschaden dürfte sich auf etwa 11.000 Euro belaufen. Der 26-jährige Itzehoer wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zur Verantwortung gezogen werden.
Zeugen des Unfalls sollten sich unter der Telefonnummer 04822 / 20980 mit der Polizei in Kellinghusen in Verbindung setzen.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle, was 67,34% aller Unfälle ausmacht, während außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle, also 28,42%, stattfanden. Auf Autobahnen gab es 3.508 Unfälle, was 4,24% entspricht. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








