Ein Unfall zwischen Pkw und Kleinkraftrad ereignete sich am 15. September 2026. Die Polizei sucht nach der flüchtigen Pkw-Fahrerin und weiteren Zeugen.
Verkehrsunfall in Kiel: Zeugen gesucht

Kiel (ost)
Am 15. September 2026 ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Kleinkraftrad. Der Vorfall fand an der Einmündung des Westrings in Höhe der Universitätskirche statt. Die Ermittlungen werden vom Polizeibezirksrevier durchgeführt, um die Autofahrerin und Zeugen zu finden.
Nach aktuellen Informationen kollidierte am Dienstag, den 15. September 2026 um 8:45 Uhr, eine Fahrzeuglenkerin beim Abbiegen am Einmündungsbereich des Westrings in Höhe der Universitätskirche mit einem Kleinkraftrad. Die Autofahrerin war zuvor auf dem Westring in Richtung Holsteinstadion unterwegs. Der Fahrer des Kleinkraftrades stürzte und verletzte sich dabei. Die Autofahrerin stieg laut Angaben des Geschädigten zunächst aus und kam in Kontakt. Danach kehrte sie zu ihrem Auto zurück, um angeblich Fahrzeugpapiere zu holen. Allerdings stieg sie in ihr Auto ein und entfernte sich vom Unfallort.
Der 48-jährige Geschädigte konnte aufgrund der Umstände das genaue Kennzeichen des Unfallverursachers nicht behalten. Es handelte sich angeblich um ein helles Auto mit Rendsburger Kennzeichen (RD). Die Autofahrerin soll etwa 170 cm groß und schlank gewesen sein. Sie hatte schulterlange blonde bis dunkelblonde Haare.
Nach dem Unfall begab sich der Geschädigte eigenständig in ein Krankenhaus und ließ sich dort behandeln.
Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Unfallverursacherin sowie Zeuginnen und Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich beim Polizeibezirksrevier Kiel unter der Nummer 0431-1601503 zu melden.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








